Die besten Tipps gegen Jojo-Effekt und Co.

6 Gründe, warum Ihre Diät nicht funktioniert

Kennen Sie das: den bangen Blick auf die Badezimmerwaage, ob die Diät endlich Ergebnisse zeigt? Wenn sie es nicht tut, dann liegt das meisten an einem dieser typischen 6 Diät-Fehler – wir zeigen, wie Sie diese leicht aus der Welt schaffen können.

Fehler 1: Ihre Diät ist zu streng

Sicher sieht ein eiserner Diätplan auf dem Papier durchdacht aus, doch das Problem liegt in unserer Psyche: Je weiter wir uns von unserem normalen Speiseplan entfernen, je mehr wir auf die Verzichtliste setzen, desto häufiger verstoßen wir gegen die eigenen Auflagen und brechen die Diät nicht selten vorzeitig ab.

Benefitery-Tipp: Mogeln erlaubt!

Ernährungsexperten wissen schon lange, dass sich ein Ernährungsplan länger durchhalten lässt, wenn wir ab und zu auch mal über die Stränge schlagen dürfen. „Cheat Day“ nennen Sportler den fest etablierten Tag in der Woche, an dem sie futtern, was ihnen schmeckt. Das hat gleich zwei Effekte: Erstens sind Sie hinterher motivierter, den Rest der Woche nach Plan zu fasten. Zweitens gewöhnt sich Ihr Körper nicht an das Diätprogramm. Er würde sonst einfach seinen Kalorienverbrauch reduzieren, so dass Sie langsamer abnehmen. Also: Wer ab und zu mogelt, verliert sogar schneller Pfunde.

Fehler 2: Ihr Ziel ist zu hoch gesteckt

Bikini-Figur in sechs Wochen! Sixpack in 24 Stunden! Das wollen Sie auch. Doch eine Langzeitstudie mit 2000 Probanden hat gezeigt: Je anspruchsvoller die Ziele, desto höher ist die Abbruchquote!

 Benefitery-Tipp: realistisch bleiben!

Egal ob berufstätig oder nicht: Sie können nicht Ihren ganzen Alltag für eine Diät umkrempeln. Überlegen Sie ernsthaft, was überhaupt zu schaffen ist. Kleine Schritte führen sicherer zum Ziel als große Sprünge, bei denen Sie ins Straucheln kommen. Schon der regelmäßige Verzicht auf Alkohol (eine versteckte Kalorienbombe) oder mehr Gemüse auf dem Speiseplan bringt etwas.

Fehler 3: Sie müssen abnehmen!

Nein, sie müssen gar nichts! Wer sich nur mit selbstauferlegten Geboten zügeln will, wird nicht zum Ziel kommen. Untersuchungen haben beispielsweise gezeigt: Sportler, die Ihr Training nicht aus Lust, sondern aus Zwang durchziehen, erreichen weniger.

 Benefitery-Tipp: Sie wollen abnehmen

Das ist die richtige Einstellung. Wer bei seiner Diät nicht ständig im Kopf hat, was er nicht essen darf, sondern sich darauf freut, was er alles essen kann und dabei auch noch schlanker wird, hat den ersten Schritt zum Erfolg schon getan. Jede Diät ist ein kleiner Psycho-Krieg mit Ihrem Körper – seien Sie also taktisch schlau!

Fehler 4: Sie essen einfach so vor sich hin

Chips zum Spielfilm, ein Riegel Schokolade vorm zu Bett gehen – über viele Dinge, die wir essen, denken wir gar nicht mehr nach, sie gehören einfach zu unseren täglichen Ritualen dazu. Das Problem ist: Solche Angewohnheiten sind ebenso hartnäckig wie Fettpölsterchen. Oft ist Essen nur eine Ablenkung.

 Benefitery-Tipp: Essen Sie ganz bewusst!

Vor jedem Snack stellen Sie sich die Frage: Warum esse ich das jetzt? Weil ich wirklich Hunger habe (ist es dann auch das Richtige)? Oder aus Langeweile? Dann finden Sie einen anderen Weg, sich zu beschäftigen, der nicht dick macht!

Fehler 5: Kühlschrank und Vorratsschrank sind voll

Wer immer griffbereit Schokolade und Co. im Haus hat, dem fällt es schwer, der Versuchung zu widerstehen. Eine Studie unter Büromitarbeitern hat gezeigt: Wo ein Schälchen mit Knabbereien auf dem Schreibtisch steht, wird häufiger zugegriffen als dort, wo es das nicht gibt oder die Naschereien zumindest in der Schublade lagerten. Gelegenheit macht dick.

 Benefitery-Tipp: Gesundes auf den Tisch stellen

Am besten, Sie holen sich erst gar keinen Süßkram ins Haus. Im Büro können Sie Kolleginnen und Kollegen bitten, Naschwaren nicht in Ihrer Reichweite zu platzieren. Und wenn Sie auf den regelmäßigen Snack nicht verzichten mögen, füllen Sie Ihre Schale besser mit Obst und Nüssen.

Fehler 6: Sie fasten ganz geheim!

Hast du abgenommen? Treibst du mehr Sport, du siehst gut aus! Solche Fragen und Komplimente sind ein schöner Applaus für Ihre Diät. Doch das Überraschungsmoment hat auch seine Kehrseite: Wer niemandem erzählt, welche Fastenziele er sich gesetzt hat und wie er sie erreichen will, bricht leichter ab oder schummelt – merkt ja keinen.

 Benefitery-Tipp: Teilen Sie Ihre guten Vorsätze

Weihen Sie Ihre Familie in Ihren Diätplan ein, erzählen Sie Freunden, Kollegen und Nachbar davon. Je mehr von Ihrem Vorhaben wissen, desto schwerer fällt es Ihnen, vorzeitig aufzugeben. Klar, das ist ein kleiner Druck – aber ein gesunder. Alternativ hilft es auch, sich seine Diätziele zumindest aufzuschreiben. Das ist verbindlicher. Und über Komplimente können Sich ja trotzdem freuen.