Alles, was Sie zum Start wissen sollten

Das kleine Segler-ABC

Na, haben Sie Lust auf das Segeln bekommen? Wunderbar. Hier ist das ganze Know-how, was Sie zum Start wissen sollte. Die wichtigsten Fachbegriffe dürfen natürlich auch nicht fehlen – unser kleines Segler-ABC.

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Ob auf dem Meer oder einem See: Segeln macht all jenen Spaß, die Action und große Wasserflächen lieben. Vielleicht haben Sie schon einmal im Café eines Segelvereins gesessen und dem bunten Treiben am Hafen und auf dem Wasser zugesehen. Sie wollen selbst einmal den Gang auf eine Jolle wagen? Wir haben für Sie die Antworten auf einige der interessantesten Anfängerfragen.

Was ziehe ich zum Segeln an?

• Bequeme Kleidung (Wettervorhersage beachten!)

• Leichte, rutschfeste Schuhe mit heller Sohle (keine Flip Flops)

• Sonnenschutz (Hut, Sonnenbrille, Sonnencreme, …)

• Pullover, windfeste Jacke

• Bei Regen oder starkem Wellengang: Regenkleidung

• Wechselkleidung

• Eventuell Badekleidung, Segel- oder Fahrradhandschuhe

Ihr Outfit sollte Ihre Beweglichkeit nicht einschränken und schnell trocknen können. Sonnenschutz ist essentiell, weil die Reflexion des Wassers die Sonnenstichgefahr stark erhöht. Durch den Wind kann die gefühlte Temperatur auf dem Wasser um bis zu zehn Grad sinken, ziehen Sie sich also warm an.

Was benötige ich zum Segeln?

Wenn Sie das Segeln erst einmal kennenlernen möchten, benötigen Sie außer der richtigen Kleidung und vielleicht ein paar Snacks und Getränken nichts. Eine Rettungsweste erhalten Sie für gewöhnlich von Ihrem Gastgeber oder der Schule.

Welche Grundbegriffe sollte ich als Segel-Neuling kennen?

Beim Segeln kommen dutzende Fachbegriffe zum Einsatz. Manche Menschen behaupten, dass Segler eine eigene Sprache sprechen. Ganz so wild ist es zwar nicht, trotzdem lohnt es sich, einige Grundbegriffe zu lernen. Wir haben eine kleine Auswahl:

• Ablegen: Start vom Liegeplatz (Hafen, Ankerstelle, …)

• Anlegen: einfahren an den Liegeplatz und Befestigen des Bootes

• Backbord: linke Seite des Bootes (in Fahrtrichtung)

• Baum: horizontal verlaufender und beweglicher Ast, der das Segel aufspannt

• Beaufort: Einheit der Windgeschwindigkeit beim Segeln von 0 (Windstille) bis 12 (Orkan)

• Bug: Bootsspitze, vorderer Bootsteil

• Heck: hinterer Bootsteil

• Jolle: kleines Segelboot

• Lee: vom Wind abgewandte Seite

• Luv: dem Wind zugeneigte Seite

• Palstek: Knoten, mit dem sich ein Segelboot zuverlässig an einer Boje festmachen lässt

• Pinne: Ruderstock

• Schot: Leine, mit der das Segel ausgerichtet wird

• Steuerbord: rechte Seite des Bootes (in Fahrtrichtung)

• Verklicker: Windrichtungsanzeiger auf der Mastspitze

Wie beuge ich Seekrankheit bestmöglich vor?

Vor dem Ablegen sollten Sie nichts Schweres oder Ungewohntes mehr essen. Gehen Sie auch nicht mit Hunger an Bord. Übrigens: Machen Sie sich nicht zu viele Gedanken um dieses Thema. Viele Menschen haben keine Probleme mit Seekrankheit.

Was tun bei Seekrankheit?

Die Seekrankheit beruht auf widersprüchlichen Wahrnehmungen zwischen Seh- und Gleichgewichtssinn. Haben Sie auf dem Wasser den Eindruck, dass es Ihnen schlechter geht, richten Sie Ihren Blick auf den Horizont oder legen Sie sich – falls möglich – mit geschlossenen Augen auf den Rücken. Atmen Sie durch.

Wie lautet der typische Seglergruß?

Mast- und Schotbruch! Der Seglergruß ist schon alt und könnte durch Volksglauben entstanden sein, nach dem jemandem etwas Gutes widerfährt, wenn etwas Schlechtes gewünscht wird. Er bedeutet soviel wie ‘Alles Gute’.

Wie kann ich Segeln lernen?

Um selbst zu segeln, brauchen Sie fast überall einen Segelschein, den Sie in einer zertifizierten Segelschule erhalten. Es gibt verschiedene Scheine, die sich danach richten, auf welchen Gewässern Sie segeln möchten. Informieren Sie sich daher über die Regelungen an Ihrem Wunsch-Gewässer.

Wie lange dauert es, Segeln zu lernen?

In Intensivkursen können Sie das Wichtigste schon in ein bis drei Wochen lernen. Haben Sie es nicht eilig, können Sie auch einen längerfristigen Kurs besuchen. Übrigens: Wer irgendwann eine große Segelyacht steuern will, sollte trotzdem beim Jollensegeln anfangen.

Was tun bei einem Gewitter auf See?

Ein Gewitter stellt auf dem Wasser eine Gefahr dar. Doch für Segler ist es Routine, sich rechtzeitig über die Wetterlage informiert zu halten, zum Beispiel mit Apps. Dadurch können problematische Wetterlagen umgangen werden. Hier finden Sie eine wirklich gute Zusammenfassung mit vielen Tipps und Anregungen zu dieser Situation.

Segeln lernen: Ein Hobby fürs Leben

Segeln ist für viele Menschen ein liebgewordenes Hobby. Es geht um die richtige Technik, die Nähe zur Natur und geselliges Beisammensein. Manche mögen den Sport auch deswegen, weil er ab und zu eine Menge Ruhe verspricht. Wenn auch Sie daran interessiert sind, einmal mit Jolle oder Yacht aufs Wasser zu gehen, zögern Sie nicht lange: Die meisten Segelschulen bieten günstige Schnupperkurse an.

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