Kaviar-Manufaktur in Fulda

Es muss immer Kaviar sein

Kaviar, das schwarze Gold des Störs, das lange Jahre nur aus Russland und dem Iran kam, wird heute reiner, günstiger und qualitativ hochwertiger in Zuchtanlagen hergestellt. Im hessischen Fulda steht die erste deutsche Kaviar-Manufaktur.

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Der Stör ist ein sensibler Fisch. Er braucht klares und genau temperiertes Wasser, die richtigen Nährstoffe und ein ungestörtes Habitat. Lange Jahre war man der Überzeugung, dieses Umfeld findet der Fisch nur in den Zuflüssen zum Schwarzen und Kaspischen Meer. Russland und der Iran wurden zum Welt-Importeur der begehrten Fisch-Eier. Doch diese Zeiten sind längst passé. Vor rund 10 Jahren gelang es findigen deutschen Forschern, Störe in Zucht-Kulturen großzuziehen und deren Laich zu veredeln. Unter Gourmets gilt der deutsche Zucht-Kaviar inzwischen als geschmacklich wesentlich besser und qualitativ zuverlässiger, als seine exotischen Pendants.

Der Stör spricht hessisch

Die Aquakulturanlagen des Herstellers Desietra sind alle auf der Basis einer Kombination von biologischen Indoor-Kreislaufsystemen und speziellen Teichanlagen aufgebaut und gehören derzeit weltweit zu den wenigen Anlagen, die über das ganze Jahr hinweg frischen, qualitativ hochwertigen Kaviar und Störfleischprodukte in großen Mengen produzieren können.  Als eines der führenden Unternehmen in der Störzucht und Kaviarproduktion in Europa gehört es zum Gesamtkonzept, dass ausschließlich reinrassige Störe der verschiedensten Arten – und keine Hybriden/Kreuzungen – in allen Entwicklungs- und Altersklassen bis hin zum kaviarreifen Stör aus eigener Reproduktion erzeugt werden. Somit werden die seit Jahrzehnten immer weiter sinkenden Bestände von wilden Stören in keiner Weise belastet.

Biologisch köstlich

In Fulda werden auf einer umbauten Fläche von ca. 7.500 m² ein permanenter Bestand von 130 – 150 Tonnen überwiegend vom Sibirischen Stör (Acipenser baerii) und vom Russischen Stör (Acipenser gueldenstaedtii) sowie kleinere Mengen vom Beluga Stör (Huso huso) und Sterlet Stör (Acipenser ruthenus) gehalten. Die kontinuierliche Weiterentwicklung der Biotechnologie in den Anlagen und die in den letzten 10 Jahren gesammelten Erfahrungen gewährleisten, dass die Störe in einer gesunden, optimalen Umgebung ohne Einsatz von Chemikalien, pharmazeutischen Zusatzstoffen oder Hormonen aufwachsen. Natürlich werden alle Anlagen unter Achtung der grundlegenden Prinzipien ökologisch-nachhaltiger und langfristiger Fischzucht (MSC/FOTS-Richtlinien) betrieben und unterstützen mit umfangreichen Know-how nationale und internationale Projekte für den Wiederaufbau der Wildbestände und die Weiterentwicklung der Aquakulturtechnik.

Info: Desietra GmbH, Kruppstraße 5, 36041 Fulda