Die besten Quellen für den Gebrauchtkauf

Second-Hand-Yachten – wo Sie fündig werden

Segelyachten verlieren in den ersten 5 Jahren bis zu 60 Prozent an Wert. Das kann eine tolle Gelegenheit für Sie sein! Wir verraten Ihnen, wo Sie die besten Angebote finden.

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Segelyachten haben ein Lebensdauer von mindestens 15 bis 25 Jahren, verlieren aber in den ersten 5 Jahren zwischen 40 und 60% des ursprünglichen Kaufpreises. So macht es durchaus Sinn, sich für eine „gebrauchte“ Segelyacht zu entscheiden, insbesondere da das Angebot die Nachfrage übersteigt.  Wir haben einen vorteilhaften Käufermarkt.

Angebot übersteigt Nachfrage

Second-Hand-Yachten sind heute sehr schwer zu verkaufen. Das gilt vor allem für größere Segelyachten, bei denen der Preis in die Hunderttausende geht. Ein ganz anderes Bild bei den kleineren Segelyachten:  hier drückt das relativ große Angebot auf den Preis. Gleichzeitig sind fast alle Typen, Größen und Marken gebraucht erhältlich, da viele Eigner von einem größeren Schiff träumen und diesen Traum nur deshalb nicht realisieren können, weil die aktuelle Segelyacht noch nicht verkauft werden konnte. Der Käufer einer Second-Hand-Yacht hat alle Trümpfe in der Hand. Vor allem dann, wenn mit Bargeld bezahlt wird oder die Finanzierung bereits steht.

Kauf von Privat

Eigentlich kaufen Sie immer von Privat. Ob es die private Segelyacht ist oder die Charteryacht in Eigentümergemeinschaft. Allein der Vertriebskanal unterscheidet sich: Da gibt es die Annonce in der Tages- oder Fachpresse, das Angebot auf einer der großen Internetportale, der Bootshändler mit Yachten in Kommission oder der Bootsmakler.

„Es fällt mir schwer, mich von meiner Yacht zu trennen, sie ist uns so ans Herz gewachsen!“. Solche Sprüche sollte man niemals glauben. Alle Gefühlsduselei ist beim Schiffskauf der glasklaren Analyse nur im Wege. Kein Mensch verschenkt etwas.

Notverkauf als Gelegenheit

Todesfälle, plötzliche Geldnöte oder familiäre Veränderungen (Kinder, Ultimatum der Ehefrau oder schon die Scheidung) sind günstige Voraussetzungen für einen erfolgreichen Schiffskauf. Die Erben haben meist mit der Yacht nichts am Hut; sie wollen sie nur schnell zu Geld machen. Meistens befinden sich die Yachten aus solchen Gelegenheiten noch in dem Zustand, den der Eigner geschätzt hatte.

Am günstigsten sind Yachten oft auf Zwangsversteigerungen durch einen Gerichtsvollzieher zu erwerben. Denn – siehe oben – der Käuferkreis ist meist so klein, dass man sich nicht gegenseitig überbieten wird. Selten wird bei der ersten Versteigerung der vom Sachverständigen ermittelte Verkehrswert erzielt.

Internetportale

Seit der Jahrtausendwende haben sich einige Internetportale oder Bootsbörsen etabliert und die klassische Annonce in der Tages- und Fachpresse verdrängt. Zwar finden sich in den Fachmagazinen wie „Yacht“ oder „Seglerzeitung“ viele Angebote, doch die Gebrauchtbootbörsen bieten deutlich mehr: Sie werben mit einem Angebot von bis zu 25.000 Booten.

Natürlich macht es Sinn, die Suche dort zu beginnen und sich einen guten Marktüberblick zu verschaffen. Die bekanntesten Bootsbörsen sind www.boat24.com und www.boatnet.de.  Aber es gibt auch verschienden kleinere Bootsbörsen, in die sich ein Blick lohnt.

Bootshändler

Segelyachten aller großen Marken werden über einen zweistufigen Vertrieb vermarktet. Große Yachthersteller wie Bavaria, Jeanneau oder Beneteau werden in Deutschland durch rund ein Dutzend Bootshändler vertreten. Diese nehmen, vergleichbar dem Automobilhandel, alte Yachten in Kommission. Sicherlich eine Alternative mit limitiertem Verhandlungsspielraum. Haben Sie eine ganz spezielle Yacht oder Marke im Auge, dann finden Sie häufig auch auf der Website des Yachtherstellers vielfältige Gebrauchtangebote.

Bootsmakler

Gleichzeitig gibt es aber auch diverse Bootsmakler, die sich allein auf Gebrauchtyachten konzentrieren und oft europaweit tätig sind. Dem Bootsmakler geht es in erster Linie darum, dass ein Verkauf zustande kommt und erst in zweiter Linie darum, unter welchen Bedingungen, zu welchem Preis, verkauft wird.

Die Maklergebühr wird immer nur dann fällig, wenn ein Kauf zustande kommt. Der Makler ist also vor allem an einer Einigung über den Kaufpreis interessiert, selbst wenn er den Verkäufer vertritt und der beim Preis nachgibt. Andererseits ist auch der Bootsmakler wie der Bootshändler niemals am Risiko eines Kaufes beteiligt.

Große Auswahl und gute Chancen

Da Sie aufgrund des großen Angebots zur Zeit eine gute Verhandlungspostion haben, überlegen viele Interessenten, die Gebrauchtyacht „eine Nummer größer“ zu wählen. Aber lassen Sie sich von dem vermeindlich einmaligen Chance nicht blenden: Entscheidend ist am Ende nicht der günstige Preis, sondern was für eine Yacht Sie letztlich dafür bekommen. Prüfen Sie jede Gelegenheit sorgfältig und nutzen Sie dazu unsere Benefitery Checkliste.

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