10 Minuten Om, Extra-Power für den ganzen Tag

Warum Sie unbedingt meditieren lernen sollten

Einfach mal abschalten und an nichts denken – das ist leichter gesagt als getan. Vielen fällt es heute schwer, völlig vom Alltag loszulassen. Dabei regt der Zustand absoluter Ruhe die Kreativität an und bringt uns auf neue Gedanken. Diese Meditations-Techniken eignen sich auch für Einsteiger.

Bei Meditation denken wir zuerst an indische Gurus und fernöstliche Traditionen. Dabei haben Achtsamkeits- oder Konzentrationsübungen auch in Europa einen festen Platz, etwa in der klösterlichen Exerzitien oder dem Gebet in der Kirche. Sie sind also unserer Kultur viel näher, als man auf den ersten Blick vermutet.

In östlichen Kulturen ist das Ziel der Meditation die Bewusstseinserweiterung. Die Zustände werden mit Begriffen wie Stille, Leere, ganz bei sich sein oder sogar Trance beschrieben. Ziel ist es, alle Gedanken fallen zu lassen, an nichts zu denken.

Traditionelle Ziele: Erleuchtung und der Weg zu Gott

Im Buddhismus und Hinduismus ist das höchste Ziel der Meditation die Erleuchtung oder das Erreichen des Nirwana. In christlichen, islamischen und jüdischen Traditionen wird das unmittelbare Erfahren des Göttlichen angestrebt.

Heute praktizieren wir gerade im Westen die Meditation auch unabhängig von religiösen Aspekten oder spirituellen Zielen zur Unterstützung des allgemeinen Wohlbefindens. Man übt einen vom Alltag unterschiedlichen Bewusstseinszustand. Allein das gegenwärtige Erleben steht im Fokus. Meditieren bedeutet: sich frei machen von gewohntem Denken, von Bewertungen und Erinnerungen, nicht an die Zukunft mit all ihren Plänen, Ängsten und Unsicherheiten denken.

Um einen Bewusstseinszustand zu erreichen, in dem äußerst klares, hellwaches Gewahrsein und tiefste Entspannung gleichzeitig möglich sind, gibt es eine ganze Reihe unterschiedlicher Meditationstechniken. Man kann sie grob in zwei Gruppen einteilen:

Regelmäßigkeit bringt innere Ruhe

Die passive (kontemplative) Meditation wird im stillen Sitzen praktiziert – zur aktiven Meditation gehören körperliche Bewegung, achtsames Handeln oder lautes Rezitieren. Diese Einteilung bezieht sich nur auf die äußere Form. In der Praxis werden häufig beide Methoden kombiniert, eine Meditation kann sowohl aktive Aufmerksamkeitslenkung als auch passives Loslassen beinhalten.

Die absolut perfekte Methode gibt es nicht, probieren Sie am besten für sich aus, wie Sie den Zustand innerer Ruhe am besten erreichen können. Hilfreich können dabei auch Apps fürs Smartphone sein, die es mittlerweile in großer Zahl gibt. Wichtig ist auch eine Meditations-Routine, die Rhythmus und Regelmäßigkeit in den Alltag bringt. Beispielsweise, indem Sie sich täglich morgens 15 Minuten der Stille gönnen. Anschließend starten Sie mit neuer Kraft in den Tag.

+ Om – sieben Meditations-Techniken für Einsteiger

PREMIUM CONTENT - Wenn Sie diesen Artikel mit unseren wertvollen Tipps weiterlesen möchten, loggen Sie sich bitte ein. Login | Member werden