Mehr Power, längere Touren: Sie werden begeistert sein!

Warum Sie sich jetzt ein E-Bike kaufen sollten

Flott am Stau vorbei zur Arbeit flitzen, am Wochenende eine große Tour mit der ganzen Familie unternehmen: Mit Elektrofahrrädern eröffnen sich ganz neue Möglichkeiten für Radfahrer. Wir erklären, wie Sie das richtige Modell für sich finden und was es beim Kauf zu beachten gilt.

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Rund drei Millionen E-Bikes sind schon auf deutschen Straßen unterwegs. Und es werden immer mehr, ihr Anteil am Fahrradmarkt entwickelt sich enorm: Allein 2016, neuere Daten liegen noch nicht vor, stieg die Zahl um 13 Prozent auf über 600000 neu verkaufte Modelle.

Die Vorteile sind ja auch enorm: Sie können zur Arbeit radeln, ohne verschwitzt anzukommen. Oder endlich längere Radtouren unternehmen, für die Ihnen bislang immer die Kondition fehlte. Beliebt sind E-Bikes auch im Gebirge: Mountainbiker genießen die Unterstützung auf langen Serpentinen-Auffahrten, unterschiedlich starke Fahrer können dank Motor gemeinsam Sport und Natur erleben.

Größte Gefahr des E-Bike-Booms: Viele Fahrer unterschätzen das Tempo. In den ersten 9 Monaten des vergangenen Jahres waren Pedelecs laut Statistischem Bundesamt in 3214 Unfälle verwickelt, eine Steigerung um fast 40 Prozent. Siegfried Brockmann, Leiter der Unfallforschung der Versicherer (UDV), hält E-Bikes dennoch für „vergleichsweise harmlos, jedenfalls nicht gefährlicher als normale Räder. Vorsicht sollte immer walten, einen Helm sollte man immer aufsetzen.“

Bleibt der finanzielle Aspekt. E-Bikes sind teuer, seriöse Angebote unter 1000 Euro gibt es kaum, richtig empfehlenswert werden die Räder ab einer Preisklasse von 2000 bis 3000 Euro. Solch ein Investment will wohl überlegt sein. Die erste Frage, die Sie sich stellen müssen, lautet: Wozu will ich das Rad nutzen? Welcher Radler-Typ bin ich? Denn entsprechend gibt es sieben verschiedene Arten von E-Bikes:

City-Pedelec

Das Hollandrad unter den E-Bikes. Das Alltagsgefährt ist auf kürzere bis mittlere Distanzen ausgelegt, ein niedriger Durchstieg erleichtert das Auf- und Absteigen. Der Mittelmotor hat sich in dieser Kategorie etabliert, eine Nabenschaltung ist Standard. Manko ist häufig ein relativ hohes Gewicht der Räder dieser Klasse von mehr als 20 Kilo. Die Sitzposition ist aufrecht bis leicht sportlich. Preislich liegen City-Pedelecs zwischen 1500 und 3000 Euro.

Trecking-E-Bike

Für längere Ausflüge und Touren sind diese Räder konzipiert. Dafür ist die Sitzposition in der Regel etwas gestreckter als bei City-Pedelecs, statt Naben- ist meiste eine Kettenschaltung eingebaut, die eine höhere Bandbreite und besseren Leichtlauf mitbringt. Mittelmotor und Hinterradnabenantrieb sind bei diesen Bikes die häufigste Wahl, Federgabeln in der Regel Standard. Achten Sie auch auf gute Bremsen, zum Beispiel Scheibenbremsen, und ein Gewicht deutlich unter 20 kg. Dafür werden Sie zwischen 2500 und 5000 Euro investieren müssen.

Mountain-E-Bike

Vor die schönsten Abfahrten hat die Natur leider lange Anstiege gesetzt. Mit einem Motor am Rad verlieren Höhenmeter ihren Schrecken. Entscheidend beim E-Mounty sind eine Kettenschaltung mit großer Bandbreite und standfeste Scheibenbremsen, die auch auf langen Downhills nicht überhitzen. Eine Federgabel ist Standard, aber es gibt auch schon vollgefederte Modelle. Da das Ganze dann auch noch möglichst leicht sein soll, sind hochwertige Rahmenmaterialien wie Aluminium Pflicht. So kommt schnell ein Preis von 4000 Euro und mehr zusammen.

Urban E-Bike

Stylisch muss es sein, das Pedelec dieser Kategorie. Darum sind meist Mittelmotoren verbaut, der Akku elegant im Rahmen versteckt, Steuerelemente aufwendig integriert, schließlich soll man den Zusatzantrieb erst auf den zweiten Blick sehen. Um den lässigen Look nicht zu stören, fehlen häufig auch Schutzbleche und Lichtanlage – das müssen Sie dann gegebenenfalls für den Alltag nachrüsten. Bei einem Preis ab rund 3000 Euro und der verführerischen Optik sollten Sie als Schutz vor Langfingern sicher auch ein gutes Schloss in Ihrem Budget einplanen.

S-Pedelec

Die Rennwagen unter den E-Bikes riegeln nicht schon bei 25 km/h ab, sondern erst bei Tempo 45. Entsprechend stärker müssen Motor und Akku, aber auch Bremsen und Laufräder ausgelegt sein. Das hat seinen Preis (ab 4000 Euro) und ist vor allem für Pendler mit längeren Anfahrten interessant. Sonst überwiegen im Alltag eher die Nachteile: Helm- und Versicherungspflicht, denn ein S-Pedelec gilt wie ein Mofa als Kraftfahrzeug. Außerdem sind Radwege tabu.

Lasten-Pedelec

Wer ganz aufs Auto verzichten möchte, muss auch mal Getränkekisten oder die Ausrüstung fürs Campingwochenende mit dem Zweirad transportieren. Für solche Schwerlasten ist der Zusatzantrieb wie geschaffen. Da die Spezialräder in kleinen Stückzahlen gefertigt werden, sind sie recht teuer (ab 4500 Euro) – aber im Vergleich zu einem Pkw natürlich ein Schnäppchen.

E-Faltrad

Wer häufig auf dem Weg zur Arbeit oder auch in der Freizeit Bahn und Rad kombiniert, weiß ein Faltrad zu schätzen: Mit einem Handgriff auf Koffermaß zusammengeklappt darf man es überall kostenlos mitnehmen. Diese Mobilitätsknirpse gibt es inzwischen auch motorisiert. In der Regel mit Mittelmotor, da sich der am besten mit dem Klappmechanismus verbinden lässt. Auch Lösungen mit Kardanwelle sind schon auf dem Markt. Die Preise beginnen bei knapp 3000 Euro.

+ Wichtig: 10 Punkte, auf die Sie beim E-Bike-Kauf unbedingt achten müssen

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