Was tun bei Potenzstörungen

Wenn der beste Freund schlapp macht

Besonders ab 50 kommt es vor, dass der beste Freund mal schlapp macht. Auch wenn es häufiger passiert, brauchen Sie nicht in Panik zu verfallen. Meistens reichen bereits Änderungen im Lebenswandel, damit es im Bett wieder klappt.

Leiden Sie auch gelegentlich unter Potenzproblemen? Na, da sind wirklich nicht der einzige. Besonders bei Männern über 50 nimmt sich der beste Freund gelegentlich mal eine Auszeit. Häufig ist Stress im Job der Hauptgrund, gelegentlich auch ein nicht so förderlicher Lebenswandel. Bevor Sie zu den bekannten Medikamenten greifen, sollten Sie zuerst einmal eine sorgsame Bestandsaufnahme starten.

Potenzstörungen durch einen gesunden Lebenswandel beheben

In einigen Fällen entstehen Potenzstörungen durch einen schlechten Lebensstil. Rauchen, ungesunde Ernährung und Übergewicht sind Risikofaktoren für Potentprobleme. Bluthochdruck und zu hohe Cholesterinwerte sind weitere. Leiden Sie unter Diabetes, wirkt sich dies ebenfalls auf Ihre Potenz aus. Grund: Die Gefäße in den Schwellkörpern des Penis nehmen Schaden und funktionieren nicht mehr optimal. Die gute Nachricht: In diesem Fall können Sie sehr viel für Ihre Potenz tun. Hören Sie mit dem Rauchen auf, stellen Sie Ihre Ernährung um und treiben Sie Sport. Dann kommt Ihr bester Freund schnell wieder in Laune.

Schwieriger ist es, wenn psychische Probleme der Grund für die Schlappe sind. Häufig ist Stress der Grund, weswegen es im Bett nicht mehr klappt. Reduzieren Sie diesen und gönnen Sie sich ausreichend Entspannung. Gelingt es Ihnen nicht, den Stress aus Ihrem Leben zu verbannen oder sind andere psychische Faktoren der Auslöser? Dann zögern Sie nicht und suchen einen Psychologen auf. In einer Therapie findet der Psychologe heraus, warum Ihre Potenz Probleme bereitet.

Medikamente helfen bei Problemen mit der Potenz

Manchmal genügt ein gesunder Lebenswandel nicht aus, um Ihre Potenzprobleme zu lösen. Einige Männer leiden an einem Testosteron-Mangel. Dieser wirkt sich auf die Manneskraft aus und hemmt die Erektion. Abhilfe schaffen Testosteron-Mittel, die das fehlende Testosteron ausgleichen. Aber Vorsicht: Die medikamentöse Gabe von Testosteron soll das Risiko für Prostata-Krebs erhöhen. Viele Männer, die unter einem Rückgang ihrer Potenz leiden, greifen zu den klassischen Erektionspillen. Die bekanntesten sind Viagra, Levitra und Cialis.  Deren Wirkung basiert auf einer besseren Durchblutung des Penis. Die Pillen haben eine unterschiedlich lange Wirksamkeit, weswegen Sie deren Einnahme planen sollten. Und: Potenzmittel haben Nebenwirkungen. Sprechen Sie mit einem Arzt oder Apotheker, bevor Sie zu den Pillen greifen.

Eine weitere Ursache für eine nachlassende Erektionsfähigkeit sind die Nebenwirkungen bestimmter Medikamente. Nehmen Sie bei Herzproblemen Betablocker ein, können diese dazu führen, dass das Blut zu schnell aus dem Penis zurückfließt. Auch bestimmte Antidepressiva sind dafür bekannt, eine vorübergehende Impotenz zu verursachen. Setzen Sie diese Medikamente nicht ab, sondern fragen Sie den Mediziner, ob es Alternativen für Sie gibt.

In den meisten Fällen lassen sich Potenzprobleme lösen. Versuchen Sie zunächst Ihren Lebenswandel zu ändern und Ihrer Potenz auf natürliche Art und Weise auf die Sprünge zu helfen. Klappt das nicht, können Sie immer noch zu den bekannten Pillen greifen. Hauptsache, Ihr Liebesleben kommt wieder in Schwung. Das wird auch Ihrem besten Freund gefallen.