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Wer sich jünger fühlt, hat den besseren Sex

Man liebt so jung, wie man sich fühlt. Wissenschaftler konnten nachweisen, dass das gefühlte Alter in direktem Zusammenhang steht mit dem Sexualleben. Mit unseren 10 Tipps fühlen Sie sich garantiert jünger.

 

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Erfüllter Sex ist keine Frage des Alters, sondern der Einstellung. Wer sich jung fühlt, hat besseren Sex. Auf diese klare Formel lassen sich die Ergebnisse einer kanadischen Studie der University of Waterloo bringen. Die Wissenschaftler untersuchten die Auswirkungen, die das subjektive Alter, auch „gefühltes Alter“ genannt, auf das Interesse an Sex hat.

Insgesamt wurden 1170 Teilnehmer im Alter zwischen Mitte 40 und Mitte 70 befragt: Wie häufig haben sie Sex, wie schätzten sie selbst die Qualität ein, würden sie gern öfter oder seltener Sex haben? Die Teilnehmer sollten außerdem angeben, wie alt sie sich fühlen und wie positiv oder negativ ihre grundsätzliche Einstellung zum Älterwerden ist.

Die Einstellung zum Älterwerden bestimmt die Lust

Die Ergebnisse der Studie sind eindeutig: Es besteht tatsächlich eine direkte Verbindung zwischen dem gefühltem Alter und der Qualität und Frequenz des Sexuallebens. Denn je älter sich die Teilnehmer fühlten und je negativer ihre Einstellung zum Altern war, desto weniger bewerteten sie ihren Sex als freudvoll.

Schon das Interesse an Sex war bei Teilnehmern, die sich alt fühlten, deutlich geringer. Dabei zeigte sich: Wie alt sich Menschen fühlen ist fast genauso entscheidend wie das tatsächliche Alter. Es zeige sich, so die Wissenschaftler, dass unsere Sexualität von sehr vielen verschiedenen psychosozialen und biologischen Faktoren bestimmt wird.

Besonderem Gewicht geben die kanadischen Wissenschaftler dem Ergebnis, dass die Einstellung zum eigenen Alter einer der relevanten Faktoren ist. Allerdings werde Sex im Alter von der Wissenschaft nicht häufig genug untersucht – möglicherweise eine Form der Altersdiskriminierung, da man Menschen ab einen gewissen Alter weniger bis kein Interesse mehr an Sex unterstellt. Dabei zeigten eben die Studienergebnisse, dass die Einstellung zum Alter einen entscheidenden Einfluss auf die Lust und Freude am Sex hat.

Ab 60+ wollen Männer mehr Sex als Frauen – ein Irrtum

Die positive Wirkung von Sex auf Psyche und Physis ist von der Wissenschaft seit langem belegt: Regelmäßiger Sex reduziert Stress, führt zu besserem Schlaf und ist außerdem gut für unser Herz und unseren Kreislauf. Psychisch sorgt Sex für Wohlbefinden und Ausgeglichenheit, besonders bei Männern auch für ein stabiles Selbstbild. Kurz: Sex macht uns glücklich und verbessert und vertieft die Partnerschaft.

Dass dennoch sieben von zehn Männern, aber nur vier von zehn Frauen im Alter zwischen 57 und 85 Jahren regelmäßig an Sex denken und auch noch Sex haben, wie eine Studie der Universität Chicago ergab, hat ganz profane Gründe: Frauen leben länger, daher leben prozentual mehr ältere Frauen ohne Partner – und damit ohne Sex. Betrachtet man nur Männer und Frauen in Beziehungen, geht die Schere der Lust nicht so weit auf.

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